Geschichte

1888

Gründung der Druckerei durch Max Kürzl: "Max Kürzl`sche Buchdruckerei" in Wegscheid im Rathaus, am Marktplatz.

Druckerei Präbst

Herausgeber der Tageszeitung "Der Grenzbote - vom unteren bayerischen Walde - Amtsblatt für das Amtsgericht Wegscheid, Lokalblatt für Wegscheid, Untergriesbach, Obernzell, Hauzenberg und Breitenberg".

Prospektdruck
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Über 50 Jahre lang dokumentierte diese Heimatzeitung die Geschichte des Marktes und Landkreises Wegscheid. Der Grenzbote erschien wöchentlich dreimal - Montag, Mittwoch und Freitag - in einer Auflage von 1.000 Stück. Die Standortwahl fiel seinerzeit auf Wegscheid, weil hier das kurze Zeit abgezogene Bezirksamt 1888 wiedereröffnet wurde und hier zudem der Sitz des Landratsamtes und der Landpolizei war.

Nach dem Tod von Max Kürzl wurde zwischenzeitlich die Druckerei an die Firma Rödig verkauft; nach dessen Insolvenz übernahmen die Witwe von Max Kürzl und deren Tochter Josefine wieder den Betrieb.

1903

Bereits im Jahre 1903 bekam Max Kürzl ein Telefon!
Der 1. Telefonanschluss des Marktes Wegscheid wurde installiert. Fernruf- Nr.: 7

Druckerei

1920

Durch die Heirat von Josefine Kürzl mit dem Buchdrucker- und Schriftsetzermeister Simon Präbst erhielt der Betrieb den jetzigen Firmennamen Präbst-Druck.

HKS Volltonfarben

Anfang der 30er Jahre

wurde ebenfalls im Rathaus (1. Stock) am Marktplatz, über der Druckerei, ein Schreibwarenfachgeschäft eröffnet, das bis 1977 fortgeführt wurde.


1950

Durch den frühen Tod von Simon Präbst musste sein Sohn Adolf Präbst bereits mit 21 Jahren die Druckerei weiterführen.

Briefpapier

Gleichzeitig Verlagerung des Schreibwarengeschäftes zum Weiss (jetzt Haiböck) am Marktplatz, neben der Druckerei.

Plakatdruck Digitaldruck


1959

Umzug in das neue Betriebsgebäude in der Kasberger Straße 6 verbunden mit Neuausstattung der Druckerei durch Heidelberger Druckmaschinen.

Plakate


Überregionaler Kundenkreis z. B. Briefmarkenhaus Bartels in Düsseldorf, Firmen im Großraum München, Mercedes Benz usw. konnte durch modernste Fertigung gewonnen und vergrößert werden.

1988

100-jähriges Betriebsjubiläum mit gleichzeitiger Übergabe des Betriebes an seinen Sohn Helmut Präbst, der mit seiner Ehefrau die Druckerei als Familienbetrieb (in 4. Generation) weiterführt.

2-Farb-Druck

Die "Neuen Techniken", hielten Einzug. Desktop Publishing war das Zauberwort der 90er Jahre. Mit Computern (HP), Scannern (AGFA, Epson), Belichter (Linotronic), Digitaldruckern (HP, Xerox), Softwareprogrammen usw. wird das Layout und die druckfertige Vorlage erstellt. Der Buchdruck wurde vom Offsetdruck verdrängt. Original Heidelberger Cylinder und Original Heidelberger Tiegel wurden durch Heidelberger Offset-Druckmaschinen ersetzt. Im Jahr 2000 Neuinstallation einer Heidelberger Mehrfarbenmaschine.

2008

Druckerei Präbst feiert 120-jähriges Jubiläum

Neuinvestitionen zum 120-jährigen Firmenjubiläum:
In der Druckvorstufe wurde eine neue Belichtungsanalge der Firma Heidelberg installiert, in der Druckerei steht nun eine neue Mehrfarbenmaschine von Heidelberg mit Schuppenanleger (13.000 Blatt / h). 2008 stiegen wir auch in den professionellen Digitaldruck ein, mit Inlinefertigung und Papierweiterverarbeitung durch eine Broschürenfertigungsstraße.

Druckerei Präbst wird 120 Jahre
Vor den modernen Maschinen gratuliert Bürgermeister Josef Lamperstorfer (r) mit dem Gemeindewappen Geschäftsinhaber Helmut Präbst, Ehefrau Anneliese und Christa Präbst zum 120-jährigen Firmenjubiläum.